Die besten Tipps für sicheres Radfahren im Herbst

Der Herbst bringt so manche Wetterverhältnisse mit sich, die das Radfahren zur Herausforderung werden lassen. Doch wer sein Fahrrad und sich selbst gut vorbereitet, ist selbst für den stürmischsten Herbsttag gewappnet.

Die besten Tipps für sicheres Radfahren im Herbst
© grki
Erstellt von Velonest vor 3 Wochen
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Wenn die Tage wieder kürzer werden, der Wind um die Ecken pfeift und die nasse Kälte bis unter die Haut geht, sind die eigenen vier Wände der präferierte Rückzugsort. Wer dann doch einmal vor die Tür muss, lässt sein Fahrrad gerne mal stehen. Doch der Herbst ist kein Grund, den geliebten Drahtesel einzumotten. Mit diesen Tipps kommt ihr auch auf zwei Rädern sicher durch die kalten Tage.

  1. Sicherheitscheck fürs herbstliche Rad
  2. Ist der goldene Oktober erst einmal vorbei und der bunte Laubteppich verwandelt sich mit vermehrtem Regenfall zu einer gefährlichen Rutschbahn, solltet ihr euer Fahrrad umso gründlicher für diese Wetterverhältnisse wappnen. Dabei hilft euch die folgende Checkliste:

    • Funktionieren Vorder- und Rücklicht einwandfrei? Sind sie von Schmutz befreit?
    • Sind die Bremsen in Ordnung? Gerade in der kälteren Jahreszeit ist es wichtig, die Bremsbeläge und Felgen zu reinigen, da durch die mit Schlamm belegten Bremsklötze eine höhere Schleifwirkung der Flanken der Felge entsteht. Sollte sich der Bremshebel bis an den Lenker ziehen lassen, müssen die Bremsklötze möglicherweise ausgetauscht werden.
    • Gerade unter Mutter Naturs Dusche sollten die Bremsen voll funktionsfähig sein: Sind meine Bremsen für einen rutschigen Untergrund ausgelegt (Scheiben- oder Felgenbremsen)?
    • Stimmt der Luftdruck der Reifen? Durch zu wenig Grip kann es zu Aquaplaning kommen. Außerdem verlängert sich durch gut aufgepumpte Reifen neben der angenehmeren Fahrweise auch die Lebensdauer der Reifen.
    • Reicht mein Licht am Fahrrad aus? Ist mein Fahrrad mit genügend Reflektoren ausgestattet? Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen, die an den Felgen angebracht werden, sorgen gerade bei Autofahrern für bessere Sichtbarkeit.
    • Sind meine Füße fest in den Pedalen? Wenn man von der regennassen Straße aufs Fahrrad steigt, können Anti-Rutsch-Pins oder Riemen für einen festeren Halt bei nassen Sohlen sorgen.
    • Verfügt mein Fahrrad über ein Schutzblech, um die Kleidung vor Spritzwasser zu schützen?

  3. Angemessene Herbstkleidung für Radler
  4. An grauen Herbsttagen kann es schon einmal vorkommen, dass der tägliche Arbeitsweg sowohl morgens wie auch nach Feierabend in der Dämmerung zurückgelegt werden muss. Doch nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch das eigene Wohlbefinden sollte angesichts der Wetterverhältnisse nicht zu kurz kommen. Dafür kann mithilfe der richtigen Kleidung gesorgt werden:

    • Ist meine Kleidung auch im Dunkeln gut zu sehen? Helle Farben und reflektierende Elemente sorgen für gute Sichtbarkeit über das meist nur sehr kleine Vorder- oder Rücklicht hinaus. Wer einen schwarzen Mantel hat, kann sich mit Warnwesten verhelfen. Auch manche Fahrradhelm-Modelle sind mit Reflexstreifen oder gar LEDs als Rücklicht ausgestattet.
    • Sind Jacke, Hose und Schuhe wind- und wasserdicht? Wer aus ästhetischen Gründen nicht auf seine undichten Lieblingsschuhe verzichten kann, kann sich Schuhschoner aus Neopren oder anderen abweisenden Materialien besorgen, die nicht nur die Schuhe vor Schmutz und Wasser schützen, sondern auch die Füße warmhalten.
    • Ist meine Kleidung warm genug? Hier hilft das Zwiebelprinzip – mehrere Schichten halten bei Wind und Wetter auf dem Rad warm und man kann sich ihrer in beheizten Innenräumen entledigen.
    • Wer gerne Mützen trägt, muss trotzdem nicht auf das Fahrradhelmtragen verzichten: Helmmützen halten die Ohren warm und Helmüberzieher verhindern, dass Regen durch die Schlitze des Helms gelangt.
    • Winddichte Handschuhe oder sogenannte Lenkerhandschuhe, die direkt am Lenker angebracht werden, halten die Hände zusätzlich warm.

Die besten Tipps für sicheres Radfahren im Herbst: Fazit

Der Herbsteinbruch ist noch lange kein Grund, die Fortbewegung auf zwei Rädern an den Nagel zu hängen. Solange das Fahrrad sicher und die Kleidung warm ist, lassen sich auch Radtouren durch herbstliche Landschaften oder die Stadt genießen. Denn eines ist sicher: Bewegung an der frischen Luft ist gesund und hebt die Stimmung, was gerade an grauen Herbsttagen ein willkommener Nebeneffekt ist.

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