E-Bikes für Kinder! Wie gefährlich ist das?

E-Bikes sind im Alltag angekommen. Immer häufiger sieht man Pendler mit Pedelec und E-Bike auf den Straßen. Folglich konnte es nicht allzu lange dauern, bis das Kinder E-Bike den Fahrradmarkt betrat.

E-Bikes für Kinder! Wie gefährlich ist das?
© SENTELLO
Erstellt von Velonest vor 1 Jahr
Teilen

Viele Eltern betrachten jedoch die Möglichkeit skeptisch ihrem Kind, welches womöglich auch schon auf dem mechanischen Fahrrad noch etwas unsicher ist, ein motorisiertes Fortbewegungsmittel zur freien Verfügung zu stellen. Ob sich ein elektrifiziertes Fahrrad für das Kind lohnt, muss man vor allem aufgrund des hohen Preises genau abwägen.

Der Preis

Ein großer Nachteil bei der Besorgung eines E-Bikes für Kinder ist der Preis. Da das Kind über die Jahre an Größe zunimmt und das E-Rad so in kürzester Zeit unbrauchbar wird, ist schnell klar, dass ein E-Bike für den Junior ein reines Luxusspielzeug ist. Zusätzlich kommt noch, dass ein Fahrrad für mehrere Tausend Euro eher weniger gut auf dem Schulplatz oder vor dem Spielplatz aufgehoben ist.

Leistung und Spaß

Möchte man diese Hürde trotzdem überschreiten, bringt das E-Bike für den Nachwuchs doch einige Vorteile mit sich. Aufgrund der geringeren Leistungsfähigkeit des Kindes verlängern sich normale Pendelstrecken, wie zum Beispiel zur Schule oder zum Einkaufen, mit Kind vor allem zeitlich. Das kann auf Dauer nicht nur für den Elternteil mühsam werden. In solchen Situationen ist ein E-Bike praktisch, da dieses das Kraft- und Ausdauerdefizit des Sprösslings ausgleicht. So ist das Kind nicht überangestrengt und auch nicht frustriert, weil es überall -- auch bei schweren Anstiegen -- leicht mitkommt. Vor allem unsportliche Kinder nehmen so das Fahrradfahren eher als positive Erfahrung wahr. Dieser fördernde Effekt kann sich bis in das Erwachsenenalter übertragen, sodass diese kleine elektronische Unterstützung einen Hobbyradler hervorbringen kann. Der Umwelt zu liebe ist es wünschenswert, dass auch die kommende Generation lieber auf zwei als auf vier Rädern unterwegs ist. Das Argument, dass Kinder durch E-Bikes bewegungsärmer werden, kann somit widerlegt werden.

Sicherheit

Noch gibt es nicht viele Hersteller, die E-Bikes für Kinder anbieten. Man sollte bei der Auswahl jedoch genau darauf achten, was für Antriebssysteme angeboten werden, denn diese unterscheiden sich stark. Um die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten, sollte man besonders auf Leistung und Geschwindigkeit des E-Rades achten. Wenn vom Hersteller nicht gedrosselt wurde, kann man auch mit wenigen Schritten selbst Hand anlegen. Generell darf sich jedes Kind aufs E-Rad schwingen. Experten empfehlen aber, Kinder unter 14 Jahren kein E-Bike fahren zu lassen. Neben der Geschwindigkeitskontrolle hat das auch etwas mit dem Gewicht zutun. E-Bikes sind wesentlich schwerer, deshalb sollte man darauf achten, dass das Kind das Gewicht, das meistens weit über 8 Kilo geht, auch halten kann.

Fazit

E-Bikes helfen sportlichen Familien, ausgedehntere Radtouren mit den Kleinen zu unternehmen. Die motorisierte Unterstützung hilft dem Kind seine Ausdauer besser einzuteilen, ohne sich auszupowern. Auch Kinder, die aus körperlichen oder anderen Gründen leistungsschwächer sind, können durch E-Bikes wieder mobil werden und vollständig am Familienleben teilnehmen. Wem das wichtiger ist als der hohe Preis, dem sei das E-Rad für das Kind wärmstens empfohlen.

Gefällt dir was du siehst? Teile es!

Kommentare

Registeren oder anmelden um zu kommentieren.